Quelle: www.handwerk.de vom 06.11.2003

Schub nach vorne für die Rolladen-Bauer

Einen deutlichen Aufwärtstrend lässt die Konjunktur-Umfrage des "Bundesverbandes Rolladen + Sonnenschutz" für das zweite Quartal 2003 erkennen. Dieser könnte sich auch im dritten Quartal fortsetzen.


© Foto: ZDH

"Die erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Jahres 2002 scheinen überwunden zu sein", resümierte die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Gabriele Klinge.

Der Geschäftsklima-Index der Rollladen- und Jalousienbauer ist von 63 Punkten im ersten Quartal auf 76,5 Prozent im zweiten Quartal gestiegen, so Klinge auf der Jahrespressekonferenz. Gegenüber dem absoluten Tiefpunkt im dritten Quartal 2002 mit nur noch 49,5 Punkten sei dies sogar eine Steigerung um 27 Punkte.

Die Auftragsreichweite sei von 3,4 auf vier Wochen gestiegen. Die Auslastung der Betriebe habe bei 87 Prozent gelegen. Die positive Entwicklung zwischen April und Juni führte Klinge unter anderem auf die Weltleitmesse R+T 2003 zurück, die "mit ihrer Innovationsvielfalt einen regelrechten Schub nach vorne bewirkt hat".

Beschattungen waren gefragter denn je
Laut der Konjunktur-Umfrage hoffen 84 Prozent der Betriebe, dass sich der Aufwärtstrend auch im dritten Quartal fortsetzen wird. Ein Indiz für diese Einschätzung: "Schon jetzt steht fest, dass die Hitzerekorde nicht wenige Betriebe des Rollladen- und Jalousiebauer-Handwerks mit erheblicher Mehrarbeit ins Schwitzen gebracht haben", so Gabriele Klinge. "Beschattungen waren gefragter denn je."

Die positive Grundstimmung habe allerdings noch nicht auf Umsatz, Beschäftigung und Investitionen durchgeschlagen. Denn für das dritte Quartal erwarten 23 Prozent der Betriebe sinkende Umsätze. Nur 13 Prozent rechnen mit einer Steigerung.

"Die Stimmung ist besser als die Lage"
Bei den Beschäftigtenzahlen gehen 18 Prozent der Betriebe von einem Minus aus. Lediglich acht Prozent glauben daran, dass sich ihr Mitarbeiterstamm vergrößern wird. Bei der Investitionsneigung sieht es düster aus: 14 Prozent der Betriebe wollen investieren, 86 Prozent haben dies nicht geplant. Klinge dazu: "Ein bei bisherigen Konjunktur-Umfragen noch nie erreichter Tiefpunkt." Dennoch stehe fest, dass nach einem schwierigem Jahr 2002 eine Trendwende eingetreten sei. "Die Stimmung ist besser als die Lage."

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